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IST- ZUSTAND
Sichtbarkeit der verwendeten Mittel in der Bildstruktur
Nichts soll illusioniert werden. Nichts wiederholt sich wirklich.
Alle verwendeten Stoffe, ihre Handhabung, ihre Eigenschaften werden zum Anlass bildinhaltlicher Formulierung und sie bleiben erkennbar. Sie sollen sich ergänzen, nicht mindern. Dynamische Prozesse werden zum Gegenstand der Darstellung, und ihre Gestalt löst dynamische Prozesse in der Betrachtung aus. Ein Geflecht von Beziehungen wächst darin mit Handlungsspuren, Ordnungssystemen, Übertragungen außer- und innerbildlicher Erfahrungen. Erarbeitet werden die Mittel in ihrer Besonderheit,
ihrer Differenz, dem Auf bau ihrer Konstellationen, der Stellung ihrer Existenz, in der verschiedene Ebenen sich durchdringen können um sich zu verändern ohne sich dabei zu zerstören.......
aus Erscheinungen in Phasen bilderzeugender Handlungen
Bild- und Textbeitrag von Almut Glinin veröffentlicht in
Das Spezifische. Reflexionen über die Kunst in der Kunsttherapie II
KUNST & THERAPIE 2014/2, Zeitschrift für bildnerische Therapien
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