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November 2009 – Ende März 2011
TONDO
Installation im Fenster mit Rohr und Hohlglaskugel
Anhaltische Gemäldegalerie Dessau
Raum 14: Flämische Landschaftsmalerei des 16.Jahrhunderts Im Rahmen des Projekts BILDER.SEHEN, von Büro Otto Koch im
K.I.E.Z.e.V. Dessau
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TONDO - eine Allegorie auf das BILD
In einer Rahmenkonstruktion, die passgenau das Fenster füllt,
steht in einem mit Spiegelfolie ausgekleideten Rohr eine wassergefüllte
Hohlglaskugel. Ein Stoff aus Rohleinen, im Handel als Porträtleinen
deklariert, ist über den Rahmen gespannt. Einer Kragenöffnung nicht unähnlich, umfasst der Stoff das
Rohr.
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Die verspiegelte Innenfläche des Rohrs nimmt die Lichtinformationen
des Außenraums als langgezogenes Streifenmuster auf. Erst durch das Medium
des Wassers, das die Glaskugel füllt, verdichten sich die Lichtstrahlen zu
einem verkleinerten Abbild, - einer Szene mit Baumkronen, einem Stück
Himmel, einem Haus im klassizistischen Baustil.
Das Rundbild, das umgeben ist von lichtdurchlässigem Leinen,
welches Schattenfiguren sehen lässt, ist auch hier zeitlich gebunden, an die
Helligkeiten des Tages und die Aktivitäten des Betrachtens, die das Bild in
der Kugel stets neu entwerfen.
Der Tondo, das Rundbild, steht den Gemälden der flämischenLandschaftsmalerei aus dem 16.Jhd. gegenüber, indemer getragen ist von der Idee der Lichtdarstellung in der
Malerei.
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